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Hausarztpraxis
Frank Ehrenberg
Anger 80
06800 Raguhn-Jeßnitz

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In der sprechstundenfreien Zeit: Hausbesuche & Heimbesuche

News

Fitnesstracker

Von 25 geprüften Fitnesstrackern liefern nur zwei Smartwatches stimmige Werte. Vor allem die getesteten Fitnessarmbänder messen Puls, Kalorienverbrauch und zurückgelegte Strecke sehr ungenau. Abweichungen im zweistelligen Prozentbereich sind keine Seltenheit, teilweise liegen sie auch über 50 Prozent.

Beim Laufen etwa zeigte das Xiaomi-Fitnessarmband im Mittel aller Probanden einen um 18 Prozent zu geringen Puls an. Im Extrem nannte das Armband für eine Testjoggerin einen Wert von 104 – statt 181. Bei der Streckenmessung zeigten viele geprüfte Armbänder beim Radfahren keine Strecke an. Selbst beim Gehen wichen sie ab – im Extrem um bis zu fast 40 Prozent. Bei den verbrannten Kalorien lag Garmin beim Gehen fast 75 Prozent daneben.

Die Tester raten, die Armbänder mit dem Smartphone zu koppeln. Dann können sie auf die Satellitenortung der Telefone zugreifen. Wer immer genaue Messwerte bekommen möchte, sollte aber gleich zu den zwei guten, aber teuren Smartwatches greifen. Sie kommen von Apple und Garmin und kosten rund 500 bzw. 330 Euro. Es gibt jedoch auch Smartwatches, die insgesamt nur ausreichend abschneiden.

In punkto Stabilität sind alle Geräte im Test sehr gut oder gut, beim Schutz der Nutzerdaten alle nur befriedigend oder ausreichend.

Der vollständige Test findet sich in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/wearables abrufbar.

09.07.2020 DGA | Quelle: Stiftung Warentest

"Mach die Welle für Menschen mit Rheuma" - Kampagne der Deutschen Rheuma-Liga

Mit der Online-Petition „Mach die Welle für Menschen mit Rheuma“ setzt sich die Deutsche Rheuma-Liga bundesweit für die rund 17 Millionen Menschen mit Rheuma ein. Seit dem Beginn der Corona-Pandemie müssen viele von ihnen auf einen wichtigen Baustein der medizinischen Versorgung verzichten: das funktionsbezogene Bewegungstraining im Wasser oder in der Turnhalle. "Ich leide unter rheumatoider Arthritis. Durch das seit der Corona-Pandemie zwangsweise eingestellte Funktionstraining hat sich mein Gesundheitszustand deutlich verschlechtert. Ich lebe aktuell mit dauerhaft starken Schmerzen und massiven Bewegungseinschränkungen. Meine Einnahme von Schmerzmitteln ist in dieser Zeit rapide gestiegen", berichtet die Rheuma-Patientin Marianne Korinth (59). "Bewegung ist das A und O in der Rheuma-Therapie", bestätigt der orthopädische Rheumatologe Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann. Ohne das funktionsbezogene Training, so das Vorstandsmitglied der Deutschen Rheuma-Liga, drohen den Patienten vielfach unwiederbringliche Langzeitschäden an den Gelenken.

Krankenkassen wollen Corona-Mehraufwand nicht zahlen

Zwar arbeitet die Deutsche Rheuma-Liga als ehrenamtliche Anbieterin der ärztlich verordneten Kassenleistung Funktionstraining mit Hochdruck an der Wiederaufnahme des lebensnotwendigen Therapiebausteins. Doch verursachen die durch die COVID-19-Pandemie nötigen Hygienemaßnahmen so erhebliche Mehrkosten, dass die gemeinnützige Organisation ohne staatliche Unterstützung an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit getrieben wird. "Die Krankenkassen als unser Vertragspartner sind bisher nicht bereit, die Vergütungssätze für die Mehraufwände beim Funktionstraining zu erhöhen. Sie berufen sich auf fehlende gesetzliche Regelungen. Mit unserer Petition fordern wir deshalb die Politik auf, hier schnell Abhilfe zu schaffen: Herr Bundesminister Spahn, lassen Sie Menschen mit Rheuma jetzt nicht fallen und schaffen Sie eine gesetzliche Regelung, damit rheumakranke Menschen auch in Zukunft das Funktionstraining erhalten können!", erklärt Rotraut Schmale-Grede, Präsidentin der Deutschen Rheuma-Liga. Die Bundesregierung habe in den letzten Monaten zahlreiche gesetzliche Regelungen auf den Weg gebracht, um das Gesundheitswesen während der Pandemie zu stützen. Die Appelle chronisch rheumakranker Menschen an die Politik, auch das Funktionstraining dabei zu berücksichtigen, blieben bisher jedoch ungehört.

Rheuma-Liga macht die Welle

Um die Nöte der Rheuma-Patienten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, begleitet die Deutsche Rheuma-Liga die Online-Petition mit der Socialmedia-Challenge "Mach die Welle!". Den Start der Kampagne können Interessierte auf www.instagram.com/Deutsche_Rheuma_Liga, https://www.instagram.com/mein_rheuma_wird_erwachsen oder www.facebook.com/DeutscheRheumaLiga verfolgen und teilnehmen. Hier Petition zeichnen Bildunterschrift:

In Deutschland nehmen rund 200.000 Menschen mit Rheuma am Funktionstraining teil. Das Bewegungsangebot der Rheuma-Liga ist ein wesentlicher Therapiebestandteil.

So bleiben die Augen gesund

Sehen ist Leben. Das Augenlicht bis ins hohe Alter zu erhalten, bewahrt die Selbständigkeit und die Lebensqualität. Damit die Augen gesund bleiben, kann man eine ganze Menge tun, rät Dr. Andrea Lietz-Partzsch vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA).

Mit ein paar einfachen Tipps kann jeder Mensch sein persönliches Risiko für altersbedingte Sehminderungen positiv beeinflussen:

Regelmäßig bewegen: Spazierengehen oder joggen, Rad fahren, schwimmen – solche und andere Formen des Ausdauersports kommen nicht nur der allgemeinen Gesundheit zu gute, sondern auch den Augen: Zumindest bei Mäusen haben Forscher den Nachweis erbracht, dass ein regelmäßiges Training die Netzhaut vor Schäden schützt. Viel spricht dafür, das dies auch für Menschen gilt: Regelmäßiger Sport kann altersbedingte Veränderungen der Netzhautmitte (der Makula), die eine Sehminderung verursachen können, positiv beeinflussen.

Vitaminreiche Ernährung: Eine abwechslungsreiche Ernährung, die reich an Vitaminen und an dem vor allem in grünem Gemüse wie Spinat oder Grünkohl enthaltenen Farbstoff Lutein ist, kommt den Augen zugute. Werden diese Farbstoffe in ausreichender Menge mit der Nahrung aufgenommen, dann können sie sich in der Netzhaut anreichern. Dort schützen sie wie eine natürliche Sonnenbrille vor altersbedingten Schäden.

Nicht rauchen: Raucher haben ein deutlich erhöhtes Risiko, an Krankheiten wie der Altersbedingten Makuladegeneration oder auch dem Grauen Star zu erkranken. Nicht rauchen ist deshalb eine der effektivsten Maßnahmen, um die Gesundheit – nicht nur aber auch – der Augen zu erhalten.

Frische Luft: Wer viel Zeit im Büro und am Computer verbringt, klagt oft über trockene, gereizte Augen. Beim konzentrierten Blick auf den Bildschirm blinzelt man nicht so oft, die Augenoberfläche wird nicht mehr so gut mit Tränenflüssigkeit benetzt und so kommt es zum so genannten „Office Eye Syndrom“. Regelmäßige Pausen an der frischen Luft wirken dem entgegen. Hin und wieder den Blick schweifen lassen und nicht immer nur auf den Schreibtisch und den Bildschirm zu schauen, entspannt zudem die Augenmuskulatur.

Chancen der Früherkennung nutzen: Die häufigsten Augenkrankheiten, die das Sehen bedrohen, treten mit steigendem Alter immer häufiger auf. Die Behandlungsmöglichkeiten werden immer besser, doch oft lässt sich nur das Sehvermögen erhalten, das noch vorhanden ist. Einmal eingetretene Verluste lassen sich nur schwer rückgängig machen. Deshalb raten Augenärzte zu Früherkennungsuntersuchungen, bei denen nach Anzeichen von Augen-Volkskrankheiten wie der Altersbedingten Makuladegeneration oder dem Glaukom gesucht wird. Denn je früher eine Therapie eingreift, desto besser sind die Chancen, das Sehvermögen zu erhalten.
Junge Augen schützen

Der Schutz des Augenlichts beginnt jedoch nicht erst im Erwachsenenalter. Auch für Kinder hat Augenärztin Dr. Lietz-Partzsch einige Ratschläge parat:

Täglich raus ans Tageslicht: Kinder sollten sich jeden Tag mindestens zwei Stunden bei Tageslicht im Freien aufhalten. So können sie das Risiko senken, kurzsichtig zu werden.

Möglichst wenig Zeit mit Smartphone und Co verbringen: In der Kindheit wachsen die Augäpfel noch. Wird ein Augapfel „zu lang“ dann wird das Auge kurzsichtig. Wenn Kinder häufig und andauernd auf Gegenstände in der Nähe schauen – zum Beispiel auf ein Smartphone – dann erhält das Auge Anreize, zu wachsen. Deshalb sollte die Zeit, die Kinder mit Beschäftigungen in der Nähe verbringen, beschränkt sein.

Sonnenbrille auch für Kinder: Die Linse des Auges ist in der Kindheit noch besonders klar und lichtdurchlässig. Im Laufe des Lebens färbt sie sich gelblich bis sie im Alter oft eintrübt (Grauer Star). Die Gelbfärbung der Linse ist aber zugleich ein Filter, der die Netzhaut vor zu starker Lichteinwirkung schützt. Dieser Filter fehlt bei Kindern, deshalb kann es sinnvoll sein, dass sie bei starker Sonneneinstrahlung, etwa in den Bergen oder am Meer eine Sonnenbrille tragen.

Bis zum dritten Geburtstag zum Augenarzt: Damit sich das Sehvermögen gut entwickelt, sollten alle Kinder bis zu ihrem dritten Geburtstag einmal augenärztlich untersucht werden. Dabei lässt sich klären, ob sich das Sehvermögen normal entwickelt oder ob aufgrund eines Sehfehlers oder eines unauffälligen Schielens eine einseitige Sehschwäche (Amblyopie) droht. Sie kann in der Kindheit noch gut behandelt werden. Wird dagegen nichts unternommen, dann kann es sein, dass ein eigentlich gesundes Auge nie die volle Sehstärke erreichen wird.

Alkohol und Sport – das passt nicht zusammen

Alkohol und Sport: Das passt nicht zusammen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unterstützt daher seit vielen Jahren gemeinsam mit den großen Breitensportverbänden die Sportvereine dabei, das Motto „Alkoholfrei Sport genießen“ in der Praxis umzusetzen – mit wachsendem Zulauf. In der Juni-Ausgabe ihres Newsletters „ALKOHOLSPIEGEL“ informiert die BZgA über die negativen Effekte von Alkoholkonsum beim und nach dem Sport, im Verein oder während der Pandemie auch zuhause. Dazu gibt es ein Kurzinterview mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Daniela Ludwig, der Schirmherrin des Aktionsbündnisses „Alkoholfrei Sport genießen“.

Mit dem von der BZgA initiierten Aktionsbündnis sind die Sportverbände Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB), Deutscher Fußball-Bund (DFB), Deutscher Turner-Bund (DTB), Deutscher Handballbund (DHB) und der DJK-Sportverband gemeinsam aktiv, um Mitgliedervereine anzuregen, sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu engagieren. Neu dabei sind über eine Million Mitglieder des Deutschen Schützenbundes (DSB).

Prof. Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, erläutert: „Alkohol hat als Zellgift zahlreiche negative Auswirkungen auf die körperliche Fitness. Unter Alkoholeinfluss sinken Koordinations- und Reaktionsfähigkeit, wodurch das Risiko für Sportverletzungen steigt. Der Konsum von Alkohol nach dem Sport hat zur Folge, dass Stoffwechselvorgänge, die für den Muskelaufbau nötig sind, nur eingeschränkt stattfinden können. Schon kleine Mengen Alkohol nach dem Training behindern die Regeneration des Muskelgewebes. Alkohol entzieht dem Körper Wasser, das für die Nähr- und Mineralstoffversorgung der Muskulatur benötigt wird. Dies kann im Extremfall auch am Herzmuskel zu gefährlichen Rhythmusstörungen führen.“

Neben dem Thema Alkohol und Sport informiert der „ALKOHOLSPIEGEL“ über den neuen Leitfaden für Ärztinnen und Ärzte zu Alkohol und den damit verbundenen zahlreichen Gesundheitsrisiken. Der BZgA-Leitfaden „Alkoholkonsum bei Patientinnen und Patienten ansprechen“ soll in der ärztlichen Praxis als Unterstützung für Patientengespräche dienen, um Patientinnen und Patienten zu motivieren, ihren Alkoholkonsum kritisch zu reflektieren. Der Leitfaden wurde in Zusammenarbeit mit der Bundesärztekammer für Hausarztpraxen entwickelt und kann kostenfrei bei der BZgA bestellt werden.

Die BZgA informiert mit dem „ALKOHOLSPIEGEL“ zwei Mal jährlich Suchtberatungsstellen, medizinische Einrichtungen und weitere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren über aktuelle Hintergrundinformationen, Aktivitäten im Bereich der Alkoholprävention und Neuheiten der BZgA-Kampagne „Alkohol? Kenn dein Limit.“ www.kenn-dein-limit.info. Diese richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und wird unterstützt vom Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV).

Die neue Ausgabe des Newsletters „ALKOHOLSPIEGEL“ steht unter www.bzga.de/presse/publikationen zum Download. Er kann kostenfrei bestellt werden unter www.bzga.de/infomaterialien/alkoholpraevention/alkoholspiegel sowie per Fax unter 0221-8992257 oder per E-Mail unter bestellung(at)bzga.de.



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